Der beste Zen-Lehrer wäre einer, der noch nie etwas
von
Zen gehört hätte. Und Lehrer wäre er auch nicht.
Mein Freund Thom jedenfalls war so eine Art Hausmeister.
Und immer durstig. Wenn ich frühmorgens lauthals gähnend aus
meinem
Bungalow kam, um durch ein paar Schwimmzüge im nahen Meer die
Nacht aus
meinen Gliedern zu verscheuchen, hatte er schon zwei oder drei von den
kleinen, braunen Fläschchen mit Reisfusel geleert, die so billig
waren,
dass sich sogar die Einheimischen das Gebräu leisten konnten, und
kehrte verdächtig gut gelaunt, aber aus allen Poren schwitzend
Laub und
Sand von den Wegen oder holte umständlich mit einer langen
Bambusstange
frische Kokosnüsse von den Palmen – wir Gäste hatten es gerne
aufgeräumt und wollten später zu Hause vom baumfrischen Saft
schon zum
Frühstück schwärmen können ...